Yoga in München: Wie Frauen sich selbst finden und welche Yoga-Art sie wählen können

Viele Frauen in München suchen nach effektiven Wegen, um sich zu entspannen, den Körper zu regenerieren und sich selbst besser kennenzulernen. Einige bevorzugen Sport, lesen alleine Bücher oder unternehmen Radtouren. Doch es gibt auch Frauen, die Yoga wählen. Yoga bietet die Möglichkeit, die enge Verbindung zwischen Körper und Geist zu erkennen. Wer sich dieser Praxis widmet, erreicht bald einen gewünschten Zustand von Ruhe und Ausgeglichenheit. Yogalehrer zeigen, wie man den Körper kräftiger und flexibler macht und körperliche Beschwerden überwindet, berichtet munichka.eu. Welche Vorteile Yoga bietet und wo es in München praktiziert wird, erfahren Sie hier.

Yoga – Selbsterkenntnis

Vanessa S. aus München sagt, Yoga sei nicht nur körperliches Training, sondern auch die Fähigkeit, die Arbeit des eigenen Körpers und Geistes zu vereinen. Schon in jungen Jahren träumte sie davon, Lehrerin zu werden. Doch wusste sie noch nicht, was und für wen sie lehren sollte. Das klassische Bild einer Schullehrerin schreckte sie jedoch von diesem Weg ab.

Mit 16 Jahren wurde Vanessa auf eine harte Probe gestellt. Sie litt unter Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Besuche bei Ärzten brachten keine Linderung. In dieser Zeit beschloss sie, ihre erste Yogastunde zu besuchen. Sie war erstaunt über die Möglichkeiten, das Gleichgewicht während der Asanas zu halten. So faszinierte Yoga Vanessa ein Leben lang.

Yoga ist nicht nur körperliches Training, sondern auch die Kontrolle der Bewegungen und Muskeln, verbunden mit ruhigem, gleichmäßigem Atem. Laut Vanessa verschwanden die Kopfschmerzen, und ihr Geist wurde klarer. Yoga ermöglichte ihr, jede Zelle ihres Körpers wahrzunehmen und harmonisch zusammenwirken zu lassen. Wenn ein Mensch versteht, dass er mit seinem Körper eine Einigung erzielen kann, kann er auch mit der ganzen Welt in Einklang kommen.

Yoga half Vanessa, sich in stressigen Situationen zu beruhigen, über das Wesentliche nachzudenken und sich von zitternden, nervösen Händen auf wichtige Worte oder Taten zu konzentrieren. Sie schaffte es auch, Yogalehrerin zu werden und ihr Wissen weiterzugeben.

Sense4Life

Im Münchner Zentrum Sense4Life ist man sich sicher, dass die Yoga-Praxis für Frauen eine völlig neue Erfahrung darstellt, die ihnen die Möglichkeiten ihres Körpers aufzeigt. Die Trainer arbeiten so effektiv wie möglich, damit Yoga nicht nur äußerlich, sondern auch in Bezug auf das innere Wesen des Menschen wirkt.

Frau Larissa, Trainerin des Zentrums, erklärt, dass die Yoga-Praxis für alle Frauen zugänglich ist, unabhängig von Alter oder Beweglichkeit. Alles geschieht mit Liebe und Verständnis. Mit der richtigen Herangehensweise und Motivation kann jeder diese Herausforderung annehmen und meistern. Im Zentrum Sense4Life ist man überzeugt, dass der Erfolg im Yoga jeder Frau offen steht, auch wenn es kleine Schritte sind.

Yoga lehrt, wie man durch Ruhe und Gleichgewicht alle Hindernisse auf seinem Weg überwinden kann. Hier spielt der qualifizierte Trainer eine große Rolle. Frau Larissa beschreibt Yoga als einen gemeinsamen Entwicklungsprozess, erfüllt mit Freude, Lachen und Selbstliebe. Yoga ist eine Gelegenheit, neue Seiten der eigenen Persönlichkeit zu entdecken, eine positive Einstellung zum Leben zu entwickeln und eine tiefere Herangehensweise an die Praxis zu finden.

Yoga-Arten

Seit seiner Entstehung bis zur Gegenwart hat sich Yoga verändert und verschiedene Formen angenommen. Sie alle lehren, sich selbst zu erkennen und Harmonie von Körper und Geist anzustreben. Wenn Frauen ihre erste Stunde wählen, stoßen sie jedoch auf eine Vielzahl von Formaten und ungewöhnlichen Namen, wie „Ashtanga“, „Kundalini“, „Flow“ oder „Power“.

Einige Arten von Yoga sind traditionell, andere moderner und von bestimmten Personen geschaffen. Yoga-Kurse eignen sich für jene, die nach spiritueller Entwicklung und körperlicher sowie Atemaktivität streben.

Aerial Yoga verwendet Schaukeln und Gurte, um verschiedene Übungen in der Luft auszuführen. Die Methode kombiniert Yoga-Techniken mit akrobatischen Elementen. Es gibt zwei Varianten: Aerial Yoga, das auf Entspannung ausgelegt ist, und Himmelsyoga, das höhere Anforderungen stellt und bestimmte Fähigkeiten erfordert.

Anusara Yoga kombiniert moderne Haltungen, traditionelle Hatha-Yoga-Techniken und hinduistische spirituelle Philosophie. Diese Art wurde von dem bekannten amerikanischen Lehrer John Friend geschaffen und legt Wert auf das „Öffnen des Herzens“.

Bikram Yoga, auch als Hot Yoga bekannt, beinhaltet das Praktizieren verschiedener Asanas in einem sehr heißen Raum. Der Lehrer unterrichtet 26 Posen und Atemkontrolltechniken. Dieser Ansatz wurde von Bikram Choudhury entwickelt. Menschen mit Atemproblemen oder anderen chronischen Erkrankungen sollten dabei besonders vorsichtig sein.

Ashtanga Yoga ist eine beliebte Yoga-Art, die die Belastung und Intensität der Übungen schrittweise steigert. Die Erfahrung des Lehrers ist entscheidend, da er entscheidet, wann es Zeit ist, auf ein höheres Niveau zu wechseln. Jede Asana ist eng mit der richtigen Atmung verbunden, was Ashtanga Yoga für Anfänger geeignet macht. Komplexere Asanas sollten unter Aufsicht eines Lehrers durchgeführt werden, um Verletzungen zu vermeiden.

Forrest Yoga wurde von Ana Forrest in den frühen 80er Jahren entwickelt und kombiniert langes Halten in Posen mit dynamischeren Übungen. Diese Yoga-Art vereint die Stile Shivananda, Iyengar und Ashtanga Vinyasa Yoga.

Hatha Yoga gilt als klassisches Yoga. Es umfasst verschiedene Haltungen zur Entspannung, Meditation und körperlichen Übungen. Im modernen Yoga unterscheidet sich Hatha von Vinyasa durch sanftere Bewegungen und häufigeres Dehnen am Boden. Es basiert auf traditionellen indischen Lehren und Atemtechniken wie Pranayama.

Jnana Yoga lehrt, wie man spirituelle Befreiung und Erwachen erreicht. Es ist eine großartige Methode zur Selbsterkenntnis und Reinigung des Geistes. Jnana beinhaltet Meditation und einen philosophischen Hintergrund. Die Teilnehmer suchen nach Antworten auf Fragen wie „Wer bin ich?“ und „Was ist meine Natur?“. Diese Yoga-Art ist im Buddhismus so bedeutend wie Zen.

Ratschläge von der Yogalehrerin

Larissa Vlasova, Yogalehrerin im Sense4Life Yoga München, gibt Frauen einige Tipps, wie sie das Beste aus dem Yoga herausholen und eine Balance und Ruhe in sich selbst finden können.

Jeder kann Yoga praktizieren. Um die Vorteile zu verstehen, ist keine Vorerfahrung nötig. Regelmäßige Kurse helfen, viele Atemübungen und Asanas zu erlernen. Allerdings sollten Frauen ihre eigenen Schwächen und Gesundheitsprobleme gut kennen, sagt Frau Larissa.

Auch die Auswahl der Kleidung ist wichtig. Bequeme Leggings, Shorts und T-Shirts sind ideal. In den meisten Studios wird barfuß geübt, oft tragen die Teilnehmer jedoch auch bequeme Socken.

Die Sitzungen finden einmal pro Woche statt. Kontinuierliche Praxis ist der Schlüssel zu bemerkenswertem Fortschritt, da sie ein tieferes Verständnis der eigenen körperlichen und geistigen Möglichkeiten ermöglicht.

Yoga ist kein Hindernis bei leichten Beschwerden. Asanas können bei leichten Kopfschmerzen, Erkältungen und während der Menstruation praktiziert werden. Manche Übungen erfordern jedoch Anpassungen. Frauen besuchen Yoga oft, weil es Schmerzen lindert und das Wohlbefinden verbessert.

Schwangere oder frisch entbundene Frauen sollten die Yogastunden mit dem Trainer besprechen. Frau Larissa betont, dass Yoga in diesen sensiblen Zuständen Anpassungen erfordert.

Yoga ist kein Wettlauf um Perfektion oder Stärke. Trainerin Vlasova erinnert daran, dass Übungen nicht unter Druck gemacht oder perfekt ausgeführt werden müssen. Jede Haltung kann an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Körpers angepasst werden. Bei Unwohlsein sollte der Trainer sofort informiert werden.

Bezüglich der Ernährung wird empfohlen, auf leeren Magen zum Training zu kommen. Natürlich kann man vorher eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen, aber mindestens eine Stunde vor der Sitzung.

Hatha Yoga ist ideal, weil es für alle Altersgruppen und Geschlechter geeignet ist. Regelmäßige Praxis lässt uns uns besser, stärker und flexibler fühlen. Die Studios bieten auch Kurse für Menschen ab 50 Jahren an.

Das Üben zu Hause wird erst nach sechs Monaten regelmäßigen Unterrichts im Studio empfohlen. Es ist auch möglich, einen maßgeschneiderten Übungsplan mit dem Lehrer zu vereinbaren, um Yoga sicher zu Hause zu praktizieren.

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