Mode in München im 20. Jahrhundert

München erlebte im 20. Jahrhundert tiefgreifende historische Transformationen. Diese Veränderungen konnten nicht umhin, die Mode der Stadtbewohner zu beeinflussen. Von der Eleganz des frühen Jahrhunderts über die Experimente der 70er bis hin zum Konzeptualismus der 90er – der Stil der Münchner veränderte sich mit der Stadt selbst. In diesem Artikel verfolgen wir, wie genau die Modetrends in München entstanden sind. Mehr dazu auf munichka.eu.

Münchner Mode zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war München bereits ein wichtiges Kulturzentrum. Hier entwickelte sich eine eigenständige Mode, in der sich Tradition, bürgerliche Eleganz und der Einfluss neuer Kunstströmungen verflochten. In dieser Zeit war die Mode jedoch noch stark nach Klassen getrennt. Kleidung spiegelte nach wie vor den sozialen Status und moralische Erwartungen wider. Wohlhabende Münchnerinnen trugen lange Kleider, Korsetts und Hüte. Gleichzeitig gab es bereits eine alternative Mode, die sich in den Bohème-Vierteln konzentrierte. Dies war eine freiere und bequemere Mode, oft mit ethnischen Ornamenten.

In den 1920er Jahren wurden in München mehrere Handwerksschulen gegründet, die sich zur Deutschen Meisterschule für Mode entwickelten.

Der Zweite Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg schränkte die Modeindustrie der Stadt selbstverständlich stark ein. In München, wie auch in anderen deutschen Städten, musste sich die Mode dem Materialmangel anpassen. Die Kleidung wurde praktischer und schlichter.

Der Wiederaufschwung der Mode begann erst nach dem Krieg. Frauen kleideten sich wieder elegant, aber moderner: ausgestellte Röcke, taillierte Jacken, Handschuhe. Es entstanden neue Ateliers und sogar kleine Marken. München begann sich als eine der wichtigen Modestädte Deutschlands zu etablieren.

In der Nachkriegszeit wurde die westliche Welt von zwei großen Münchner Designern erobert: Sonja de Lennart, die die Caprihose schuf, und Maria Bogner (Mutter von Willy Bogner), die die Schlaghose erfand.

Die 1970er und 1980er Jahre

In den 1970er und 1980er Jahren war München ein „glamouröser Zirkus“. Dies dauerte bis zum Fall der Berliner Mauer. Danach zog das gesamte glamouröse Publikum nach Berlin.

Die 1970er Jahre waren durch eine Mischung verschiedener Stile gekennzeichnet. Es war wichtig, dass die Kleidung Freiheit von den Modediktaten demonstrierte, die damals auch durch gesellschaftspolitische Ereignisse erschüttert wurden. Durch Kleidung drückten die Menschen ihre Lebens- und Gesellschaftshaltung aus. In der Herrenmode tauchten Rock’n’Roll-Elemente und der Einfluss des britischen Glamours auf.

In den 1980er Jahren wurde die Mode auch von Motiven der Disco-Szene und der MTV-Kultur beeinflusst. Die Menschen begannen, glänzende Leggings, kurze Jacken und Ähnliches zu tragen. Es entstanden auch Subkulturen, die ihren eigenen Stil prägten.

Die 1990er Jahre

In den 1990er Jahren bekam München einen internationalen Flughafen, was das Gefühl der Verbundenheit mit der Welt verstärkte. In dieser Zeit gewann auch

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