In München hat das Thema psychische Gesundheit schon immer große Aufmerksamkeit von Ärztinnen, Ärzten und Psychologinnen sowie Psychologen erhalten. An der Lindwurmstraße befindet sich ein Zentrum für psychotherapeutische Gesundheit, in dem erfahrene Fachkräfte mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen arbeiten. Hier werden Erstgespräche durchgeführt, kurze Interventionen angeboten und regelmäßige Therapiesitzungen begleitet.
Der Standort dient zugleich als Ausbildungsort für junge Therapeutinnen und Therapeuten, während erfahrene Fachkräfte Forschungsprojekte leiten – darunter auch solche, die virtuelle Realität einsetzen. In unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Station befinden sich Beratungsräume, Gruppenräume sowie Bereiche für Trainingsangebote für Familien und Kinder. Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen kommen hier zusammen: einige suchen schnelle Unterstützung in akuten Situationen, andere langfristige Begleitung. Moderne Methoden, Forschungsvorhaben und Ausbildungsprogramme machen das Zentrum zu einem besonderen Ort in Münchens Versorgungslandschaft. Mehr dazu auf munichka.eu.
Geschichte und Organisationsstruktur
Unweit des Goetheplatzes entstand das Psychotherapeutische Gesundheitszentrum – MVZ am Goetheplatz. Es wurde von Ärztinnen, Ärzten und Psychotherapeutinnen sowie Psychotherapeuten gegründet, die eine schnelle und unkomplizierte Erstversorgung ermöglichen wollten. Anfangs als ambulante Einrichtung für Erwachsene gestartet, kamen später spezialisierte Bereiche für Kinder und Jugendliche hinzu. Mit den Jahren wuchs das Angebot: zusätzliche Behandlungsräume, Gruppenräume, Ausbildungsräume und Bereiche für Supervisionen kamen dazu. Das Zentrum entwickelte sich zu einem Ort, an dem Praxis und Ausbildung eng miteinander verbunden sind.

Der Träger ist als gGmbH in Form eines MVZ registriert – eine Struktur, die eine gemeinnützige Ausrichtung ermöglicht. Fachkräfte arbeiten hier in einer gemeinsamen Organisation, und ein Teil der finanziellen Mittel fließt in Ausbildungs- und Forschungsprogramme. Das schafft Rahmenbedingungen, in denen Therapie ohne finanziellen Druck für Patientinnen und Patienten stattfinden kann.
Darüber hinaus kooperierte das Zentrum in den vergangenen Jahren mit mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten. Studierende der Psychotherapie absolvierten hier Ausbildungskurse sowie Supervisionen. Forschungsprojekte – auch mit modernen Technologien wie Virtual Reality – wurden gemeinsam mit Hochschulen umgesetzt. Diese Partnerschaften trugen dazu bei, neue Methoden einzuführen und die praktische Qualifikation des Nachwuchses auf hohem Niveau zu halten.
Unter der Woche betreibt das Zentrum eine zentrale Anmeldung. Dort erhalten Patientinnen und Patienten Informationen zu benötigten Dokumenten und zu den Abläufen beim Erstkontakt. Gesetzliche Krankenkassenkarten werden akzeptiert; neue Patientinnen und Patienten füllen in der Regel einen kurzen Fragebogen zu Beschwerden und bisherigen Therapieerfahrungen aus. Im Wartebereich sorgt ein elektronisches Aufrufsystem für klare Abläufe und kurze Wartezeiten.
Gebäude und Therapieumfeld
Das Zentrum befindet sich an der Lindwurmstraße 83, direkt beim U-Bahnhof Goetheplatz im südlichen Innenstadtbereich. Die Anfahrt erfolgt bequem mit den Linien U3 und U6 oder mit dem Bus. Auch zu Fuß ist der Weg vom Goetheplatz in wenigen Minuten zu schaffen. Die Umgebung besteht aus Wohnhäusern und Gewerbeflächen, was eine gute Erreichbarkeit für verschiedene Stadtteile garantiert.
Im Gebäude stehen separate Räume für Beratungen von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Gruppenräume und Trainingsbereiche ergänzen das Angebot. Ausbildungsräume bieten Platz für Studierende und junge Fachkräfte. Die Praxisräume sind so eingerichtet, dass unterschiedliche therapeutische Bedürfnisse berücksichtigt werden. Informationswände im Eingangs- und Wartebereich erleichtern die Orientierung; Aufzüge und barrierearme Zugänge sind vorhanden.

Erwachsene erhalten meist individuelle Beratungen und kurze Therapiesitzungen, etwa bei Angststörungen oder Depressionen. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Räume für Gespräche, spieltherapeutische Einheiten und psychologische Tests. Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Patientinnen und Patienten sicher und gut aufgehoben fühlen.
Auch die Erstbewertung akuter Fälle findet im Gebäude statt. Bei dringenden Anliegen erfolgen kurze Interventionen häufig direkt nach dem Erstkontakt – ohne lange Wartezeiten oder administrative Hürden. Unterstützung wird etwa bei Panikattacken, starkem Stress oder akuten Belastungsreaktionen angeboten. Bei Bedarf wird eine Ärztin oder ein Arzt hinzugezogen, um den weiteren Behandlungsplan abzustimmen.
Das Zentrum bietet zudem Gruppentherapien für verschiedene Altersgruppen an. Familienberatungen unterstützen Eltern und Kinder in belastenden Situationen oder bei Fragen zu Erziehungs- und Beziehungsdynamiken. Psychologische Diagnostiken helfen dabei, den Entwicklungsstand von Kindern einzuschätzen und passende therapeutische Maßnahmen auszuwählen. In den Trainingsräumen finden Übungen zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen statt.
Das Team
Im Zentrum arbeiten Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten, Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie sowie Beratungsfachkräfte. Jede und jeder verantwortet eigene Schwerpunkte und leitet Einzel- oder Gruppensitzungen. Ärztliche und psychologische Teams kooperieren eng, um umfassende Einschätzungen zu ermöglichen. Jüngere Fachkräfte können den Sitzungen erfahrener Kolleginnen und Kollegen beiwohnen und erhalten Feedback im Rahmen von Supervisionen.
Für Studierende der Psychotherapie finden regelmäßig Ausbildungsangebote statt. Sie beobachten Sitzungen, nehmen an praktischen Übungen teil und besuchen kurze Kurse, in denen therapeutische Techniken und Methoden der Krisenintervention trainiert werden.

Einführung von VR-Technologien
Im Zentrum wurden Virtual-Reality-Systeme in die psychotherapeutische Arbeit integriert. VR wird genutzt, um Angstbewältigung zu trainieren, Stresssituationen zu simulieren oder soziale Interaktionen für Kinder und Jugendliche erfahrbar zu machen. Fachkräfte dokumentieren die Wirksamkeit dieser Methoden im Rahmen von Sitzungen und kurzen interventionellen Programmen.
Durch Ausbildungsprogramme und Forschungsinitiativen verbreiteten sich moderne Methoden zunehmend im städtischen Umfeld. Junge Therapeutinnen und Therapeuten hatten die Möglichkeit, neue Verfahren zu erlernen, an VR-Trainings teilzunehmen und erfahrene Kolleginnen und Kollegen zu begleiten. Das stärkte insgesamt die Qualität der psychotherapeutischen Versorgung in München.
Praktische Informationen und Reputation
Für einen Termin können Patientinnen und Patienten telefonisch oder vor Ort Kontakt aufnehmen. Vor jeder psychotherapeutischen Behandlung erfolgt jedoch eine obligatorische Erstdiagnostik. Danach werden – je nach Bedarf – kurze oder längere Therapieeinheiten vereinbart.

Das Zentrum ist an Werktagen von morgens bis abends geöffnet, mit Pausen über die Mittagszeit. Patientinnen und Patienten loben die schnelle Hilfe in Krisensituationen und die freundliche Atmosphäre. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, ohne lange Wartezeiten eine erste Unterstützung zu erhalten. Studierende und angehende Fachkräfte betonen den hohen Nutzen der Ausbildungsangebote und Supervisionen. Insgesamt gilt das Zentrum als moderne, gut erreichbare und vertrauenswürdige Anlaufstelle für psychotherapeutische Versorgung in München.
Quellen:
- https://psychotherapeutisches-gesundheitszentrum.de
- https://www.woche-seelische-gesundheit.de/fileadmin/sn_config/mediapool/veranstalter_digitale_messe/vfkv/vfkv_Ambulanz_Gruppentherapien.pdf
- https://www.vfkv.de/institut/kooperationsnetzwerk
- https://www.ratgeber-arzt.com/stadt/muenchen/profil/medizinisches-versorgungszentrum-psychotherapeutisches-gesundheitszentrum/